Immer wieder werde ich gefragt: „Ein Angebot für Architekturfotos bitte. Oder Was kostet unser Unternehmen professionelle Architekturfotos?“

Die Realität in der Architekturfotogafie
Die ehrliche Antwort: Ich kann es so nicht sagen bzw. es kommt darauf an. Denn hinter jedem Foto steckt nicht nur das fotografieren, sondern ein komplexer Prozess – von Planung über Aufnahme bis hin zur Bildbearbeitung. Als Architekturfotograf, mit Projekten in gesamt Österreich und darüber hinaus, möchte ich heute einmal transparent zeigen, wie sich Preise zusammensetzen.
1. Planung und Vorbereitung
Bevor die Kamera überhaupt ausgepackt wird, beginnt der wichtigste Teil: das Briefing. Hier werden Ziele, Bildmotive, Blickwinkel, Tageszeiten und Nutzungsrechte besprochen. Diese Phase legt den Grundstein für hochwertige Ergebnisse. Je genauer das Briefing, desto präziser wird kalkuliert und desto effizienter arbeiten wir vor Ort.
Diese Phase ist nicht nur organisatorisch wichtig – hier fließt auch meine Erfahrung aus unzähligen Projekten ein: Ich berate zu die Unternehmen dann zu möglichen Problemen die auftreten können. Theorie und Praxis werden verbunden.
2. Tagessatz und Aufnahmetage
Mein Tagessatz für Architekturfotografie deckt nicht nur die Arbeit vor Ort ab, sondern auch meine Erfahrung, mein Equipment und meine kreative Expertise. Ob ein Shooting in einer lichtdurchfluteten Bankfiliale in Wien oder eine moderne Berghütte in den Alpen – jede Location hat ihre eigenen Herausforderungen.

3. Bildbearbeitung und Postproduktion
Professionelle Architekturfotografie endet nicht mit der Aufnahme. Jedes Bild wird individuell optimiert – Farben, Perspektiven, Retuschen. So entsteht ein harmonisches, druck- und webtaugliches Ergebnis.
4. Technik, Assistenz und Zusatzleistungen
Je nach Projekt kommen Drohnenaufnahmen und Bewilligungen, Spezialobjektive oder Assistenzen zum Einsatz. Diese Posten erhöhen den Wert des Endprodukts erheblich, denn sie ermöglichen Perspektiven und Qualität, die ohne sie nicht möglich wären. Nichtsdestotrotz werden die Kosten so gering wie möglich gehalten.

5. Nutzungsrechte und Verwendungsdauer
Ein oft unterschätzter Punkt sind die Bildrechte. Ob die Fotos nur für eine Website oder auch für PR, Broschüren oder internationale Publikationen genutzt werden, beeinflusst die Kalkulation maßgeblich.
Fazit:
Wer in hochwertige Architekturfotografie investiert, kauft nicht nur Bilder, sondern ein Komplettpaket aus Erfahrung, Technik und Kreativität. Transparente Kostenaufstellung und offene Kommunikation sind dabei für mich selbstverständlich.