Der Lago di Fusine liegt still im ersten Licht des Tages. Es ist Winter, die Seen sind ruhig, die Luft klar. Noch bevor die Sonne über die Bergkämme steigt, beginnt sich die Landschaft langsam zu verändern. Lichtflächen wandern über Eis und Wasser, Spiegelungen entstehen und verschwinden wieder.
Ich mag diese Ruhe und Stille. Kein Mensch ist zu sehen. Die Welt erwacht langsam. Der Moment, in dem die Sonne das Tal mit Licht und Wärme durchflutet, ist unbezahlbar. Das Zeitfenster zum Fotografieren ist kurz – kaum eine Minute, bis die Sonne über den Kamm wandert und sich die Stimmung vollständig verändert.
Dieser Trip war mit Schwerpunkt Film. Die Fotos die entstanden sind waren eigentlich nicht geplant.

